Du bist wia die Wintersunn

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(Text: Wolfgang Ambros)

Du bist a Tropf'n Wossa in da Wüst'n
a Goldstück unter Stana
du bist
ois wia a Hand
de aus'n Dreck mi außizaht.
Du bist wie a Samen, der in mir keimt,
du bist wia die Wintersunn,
die nur an manchen Tagen scheint.

Du bist wie a Büdl,
deis i net laung gnua auschau'n kaun,
und du bist
ois wie a Liad,
deis i hea und net vasteh'.
Du bist wie a Gedicht,
deis sie leiwand reimt,
du bist wia die Wintersunn,
die nur an manchen Tagen scheint.

Du bist wie a Samen der in mir keimt,
du bist wia die Wintersunn.
Du bist wie a Gedicht,deis sie leiwand reimt,
du bist wia die Wintersunn.

Du bist wie a Schatt'n,
der vo irgendwo kummt,
ois wie a Uhr,die steh'n bliem is.
Du bist wia a Brü'n,
durch de i ollas rosa siech.
Du bist wia die Meeresbrandung,
de an die Felsn schäumt,
du bist wia die Wintersunn,
die nur an manchen Tagen scheint.

Du bist wia die Wintersunn,
die nur an manchen Tagen scheint.
Du bist wia die Wintersunn,
die nur an manchen Tagen scheint.

Du bist wia die Wintersunn